Ewerdt Hilgemann
"Imploded Cube", 2006
Edelstahl, 30 x 30 x 30 cm
N 8372
Ewerdt Hilgemann beginnt 1984 mit sogenannten "Implosionen" von geometrischen Hohlkörpern. Seine Edelstahlformen werden mittels einer Vakuumpumpe luftleer gepumpt und "zusammengeknautscht". Dabei bleibt die Außenhülle in ihrer glänzenden Perfektion erhalten und erweckt beim Betrachter optische und analytische Irritation: Die Plastiken wirken zerbeult ohne die Spur irgendeiner Außeneinwirkung. Das implodierte Endwerk repräsentiert das Zufallsprodukt eines physikalischen Vorganges und thematisiert gleichzeitig Schönheit und Einzigartigkeit der Zerstörung.