Max Peiffer-Watenphul: "Landschaft bei Hattingen", 1935

Max Peiffer-Watenphul

"Landschaft bei Hattingen", 1935

Öl auf Leinwand, 79 x 100 cm
N 8858
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unten rechts signiert
Werkverzeichnis Pasqualucci G 234
  
Max Peiffer-Watenphul zog als Kind nach Hattingen um, als sein Stiefvater Direktor des dortigen Realgymnasiums wurde. Nach einem Jurastudium und seinem Referendariat fasste er den Entschluss, Maler zu werden und kam mit 23 Jahren als Schüler zum Bauhaus nach Weimar. Er knüpfte intensive Kontakte zu Künstlern seiner Zeit und reiste viel. Peiffer-Watenphuls lyrische südliche Landschaften offenbaren den arkadischen Traum von einem freien, naturverbundenen Leben. Die ”Landschaft bei Hattingen” schuf der Maler im Alter von 39 Jahren, als er für einige Jahre in sein Elternhaus zurückgekehrt war. 1937 sollten seine Werke als ”Entartete Kunst” in den Museen beschlagnahmt werden. Ländlich-bäuerlich zeigt sich Hattingen hier von seiner auch heute noch typischen Seite in hügeliger Feld- und Waldlandschaft mit vereinzelten Fachwerkhäusern. Peiffer-Watenphuls einfach-naive Malweise charakterisiert das Wesen dieser unkomplizierten, naturnahen Gegend auf einfache und direkte Weise.
(Eva Müller-Remmert)
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