1946-1950 Studium der Malerei an der Akademie der
bildenden Künste, München, bei Carl Caspaar; Mitglied
der Künstlergruppe "ZEN 49"
1948 Beginn einer langjährigen Freundschaft mit John Anthony
Thwaites und Brigitte Meier-Denninghoff
1949 Teilnahme an der Ausstellung "Kunstschaffen in Deutschland",
Central Art Collecting Point, München
1950-1951 Aufenthalte in Holland
1951-1953 Aufenthalte
in Paris; Studium im "Atelier 17" bei Stanley William Hayter; Kontakte
zu Hans Hartung, Serge Poliakoff und Pierre Soulages
1953-1959 in München; seit 1953 Mitglied
der "Neuen Gruppe München"; seit 1954 Mitglied des Deutschen
Künstlerbundes, Berlin
1955 Teilnahme
an der Ausstellung "Peintures et sculptures non-figuratives en Allemagne
d'aujourd'hui", Cercle Volney, Paris; Premio
Lissone, Lissone/Italien
1957 Teilnahme
an den Ausstellungen "Couleur vivante - Lebendige
Farbe", Städtisches
Museum Wiesbaden und "Eine neue Richtung in der Malerei", Kunsthalle
Mannheim
1958 Teilnahme an der XXIX.
Biennale Venedig (mit Cavael, Götz, Schumacher,
Sonderborg)
1959 Teilnahme an der
"documenta II", Kassel; Professur an der Hochschule für
Bildende Künste, Berlin (bis 1981)
1964 Teilnahme an der "documenta III",
Kassel
1965-1966 Wandgestaltung und 14
Kreuzwegstationen in der Heilig-Geist-Kirche, Emmerich
1967 Teilnahme an der Weltausstellung in Montreal,
deutscher Pavillon
1972-1973 Gastprofessur am College of Art and Design, Minneapolis,
USA
seit 1978 Mitglied der Akademie der
Künste, Berlin, und der Neuen Darmstädter Sezession,
Darmstadt
seit 1979 Mitglied der
Internationalen Gesellschaft für bildende Künste,
Paris (1979-1984 Vizepräsident, seit 1984
Ehrenpräsident)
1980-1983 Vizepräsident der Akademie der Künste,
Berlin
1983 Teilnahme an der
Ausstellung "Die Malerei der Informellen heute" in der
Modernen Galerie des Saarland-Museums, Saarbrücken
1985 Lovis-Corinth-Preis;
Bundesverdienstkreuz, 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik
Deutschland
1991 Stiftung des
Fred-Thieler-Preises für Malerei, Kunstpreis für
junge Künstler
1995 Ausstellung mit Bildern von 1942-1993 in der Berlinischen Galerie
im Martin-Gropius-Bau, Berlin
1999 in
Berlin gestorben
Fred Thieler war seit 1950 Mitglied der Künstlergruppe "Zen
49", die
sich für die gegenstandslose Kunst einsetzte. Thieler ist als
einer der
Hauptvertreter der deutschen informellen Kunst auch ein bedeutender
Farbmaler, dessen gestische Malerei über den reinen
Pinselstrich
hinausgeht: Die verdünnten Farben werden gegossen und
entfalten eine
eigene Dynamik, die vor allem durch das Material bestimmt wird.