Über das Werk
Geometrische Formen – Rechtecke in höchst unterschiedlicher Farbigkeit, Größe und Vermaßung – beleben die Fläche dieses quadratischen Gemäldes in einem spannungsvollem Zu- und Miteinander, Neben- und Übereinander. Wie so oft gelingt es Heinrich Siepmann, die ästhetische Reduktion der strengen, rationalen Formgebung in eine spannungsvolle, vitale und überaus reizvolle Komposition zu überführen.
Text verfasst und bereitgestellt von Dr. Doris Hansmann, Kunsthistorikerin
Studium der Kunstgeschichte, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Anglistik und Romanistik an der Universität zu Köln, 1994 Promotion. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunstmuseum Düsseldorf. Lektorin und Projektmanagerin im Wienand Verlag, Köln. Freiberufliche Tätigkeit als Autorin sowie Lektorin und Buchproduzentin für Verlage und Museen im In- und Ausland. Ab 2011 Cheflektorin im Wienand Verlag, von 2019 bis 2021 Senior Editor bei DCV, Dr. Cantz’sche Verlagsgesellschaft, Berlin. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.