Heinz Mack - Ohne Titel - Chromatische Konstellation, 2012

Acryl auf Leinwand

69 x 76 cm / gerahmt 71 x 78 cm
27 x 29 inch / gerahmt 27 x 30 inch

oben in der Mitte signiert, datiert: „mack 12“
rückseitig auf der Leinwand oben links signiert: „mack 12“

– mit Atelierleiste –

N 9491

Über das Werk

Eine unvergleichlich lichtdurchflutete Helligkeit zeichnet dieses Werk aus. Von links nach rechts entwickeln sich die Farben von hellem Blau zu Türkis über helles Grün bis hin zu blassem Gelb. Es folgt eine Unterbrechung mit einer nahezu weißen Auslassung, danach gibt es eine Farbfläche mit einem Farbverlauf in kräftigem Gelb. Diese wird von einem schmalen Streifen Ocker abgeschlossen. Oben und unten werden diese vertikalen Farbstreifen durch zwei hellblau-tonige Horizontalen begleitet. Der Farbauftrag ist lasierend. Das ganze Bild erweckt den Eindruck, als würde Licht durch die Leinwand wie durch farbige Fenster hindurchscheinen. „Malerei hat mich immer fasziniert, wenn sie von Licht erfüllt ist”, so der Künstler. „Aber Malerei ist für mich auch weit mehr: Sie ist jener Vordergrund des unendlich tiefen und schwarzen Raums, in dem Licht und Farbe untrennbar eins geworden sind. Die Identität von Licht und Farbe, welche im Spektrum sichtbar wird, ist der Gegenstand meiner Malerei – es ist ihr einziger Gegenstand.”

Der Titel der Werkgruppe, Chromatische Konstellationen, leitet sich ab von dem musikalischen Begriff „Chromatik”. In diesem ist das Wort „Farbe” (altgriechisch „Chróma”) enthalten. Heinz Mack, der zunächst eine Karriere als Pianist anstrebte, setzt die musikalische Chromatik in der Malerei als rhythmische Abfolge abgestufter Farbtöne um. Seine Chromatischen Konstellationen stellen das Farbspektrum des Lichts in seinem Gesamtverlauf oder auch nur in Teilbereichen vor. Macks Kunst ist geprägt durch den Gegensatz, dass er einerseits die Materie auflöst und andererseits das Immaterielle – hier: das Licht – sichtbar macht.

Text verfasst und bereitgestellt von Dr. Andrea Fink, Kunsthistorikerin

Die Kunsthistorikerin, Kuratorin und freie Publizistin Andrea Fink hat in Bochum und Wien Kunstgeschichte, Kultur- und Geisteswissenschaften, Neuere Geschichte und Philosophie studiert. 2007 folgte die Promotion zum Werk des schottischen Künstlers Ian Hamilton Finlay. Als freie Kuratorin und Kunstberaterin zählen zu ihren Auftraggebern u.a. Kunstverein Ahlen, Kunstverein Soest, Wella Museum, Museum am Ostwall Dortmund, ThyssenKrupp AG, Kulturstiftung Ruhr, Osthaus Museum Hagen, Franz Haniel GmbH, Kunsthalle Krems, Österreich.

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Heinz Mack, Ohne Titel - Chromatische Konstellation, 2012, 69 x 76 cm / gerahmt 71 x 78 cm, N 9491
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